Schweizer Kredit zur
Immobilienfinanzierung

 
 

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Zu Beginn schließen Sie einen Darlehensvertrag in der fremden Währung ab. Die Bank tauscht diese Währung in Euro um und Sie erhalten von der Bank für die Bezahlung Ihrer Immobilie den Gegenwert der fremden Währung in Euro.

Bei Darlehensrückzahlung nehmen Sie Ihre anderweitig angesparten Euros und zahlen dise an die kreditgebende Bank. Dort werden Ihre Euros in die fremde Währung umgetauscht und die Darlehensraten bzw. die Tilgung wird in der fremden Währung bezahlt.

Risiko1: Der Umtauschkurs der fremden Währung ändert sich
Ändert sich zwischen Darlehensaufnahme und Darlehenrückzahlung der Kurs der Währung gegenüber dem Euro, so ändert sich der zurückzuzahlende Betrag in Euro. Steigt der Wert des Euro im Vergleich zur fremden Währung während der Darlehenslaufzeit, so müssen weniger Euros aufgewendet werden, um das Darlehen zurückzuzahlen. Fällt der Wert des Euro im Vergleich zur fremden Währung während der Darlehenslaufzeit, so müssen Euros aufwendet werden, um das Darlehen zurückzuzahlen. Dieser Mehraufwand aus einer Wechselkursänderung kann mitunter höher sein als der Vorteil aus einer niedrigeren Verzinsung. Die Höhe dieses möglichen Nachteils ist nicht vorhersehbar.

Risiko 2: Der Zinssatz ändert sich
Da bei einem Währungsdarlehen der Zins in der Regel nur zwischen 3 und 12 Monaten fest vereinbart wird, passt sich nach dieser Zeit der Zins wieder an. Die Zinsen in Fremdwährung können im laufe der Zeit auch über die Euro-Zinsen steigen. Die Zinsvereinbarung richtet sich nach dem LIBOR-Satz der Banken plus Risikoaufschlag des Kreditinstututes. Mit dem LIBOR Zinssatz verleihen die Banken untereinander Geld in der fremden Währung.

Risikominimierung

1. Zur Sicherheit spart der Kreditnehmer nicht 100 % des Kreditbetrages sondern eine höhere Summe als den Kreditbetrag an (z.B. 130%). Das Ergebniss: steht der Kurs der Fremdwährung am Ende der Laufzeit gleich wie zu Beginn, bleibt dem Kreditnehmer zusätzlich Geld übrig. Steht der Kurs bis zu dem Prozentsatz höher, um den der Kreditnehmer mehr angespart hat, bleibt dem Kreditnehmer zusätzlich kein Geld übrig. Steht der Kurs der Fremdwährungtiefer, bleibt den Kreditnehmer zusätzlich sehr viel mehr Geld übrig.

2. Wahl eines hochrentierlichen Tilgungsinstrument. Eine fondsgebundene Lebensversicherung einer stabilen und kapitalstarken deutschen Gesellschaft hat in den letzten Jahren nachweislich 6,5 % Rendite erwirtschaftet. Englische Lebensversicherungen haben sogar in den letzten schwachen Börsenjahren min. 10% Zinsen gebracht. Deshalb sollte die Ansparung für die Tilgung am Ende der Laufzeit die vorhin veranschlagten 130% deutlich überschreiten. Dieser Ertrag gehört dem Kreditnehmer, das Geld ist aber abgetreten an die Bank und dient als Sicherung für die Bank.

3.Die kurze Festschreibung der Zinsen bietet auch Vorteile, denn dadurch kann man zu jedem Ende des
Festschreibungszeitraumes die Währung wechseln, wenn entweder der LIBOR-Satz in dieser Währung über den anderer interessanten Währungen steigt, oder der Kurs der Fremdwährung einen Aufwärtstrend zeigen sollte.Der Kreditnehmer eines Fremdwährungskredites kann in der Regel den Kredit am ende der kurzen Zinsbindung, ganz oder teilweise zurückzahlen. Hierbei fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an, wenn keine weitere Zinsbindung vereinbart wurde. Aus Gutem Grund wird meistens auf die Zinsbindung verzichtet!

4.Kursversicherung (Versicherung gegen Währungsschwankungen durch Otionen und Derivate). Kann eventuell in den ersten Jahren sinnvoll sein, ist über die gesamte Laufzeit jedoch zu teuer.

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